Gewerbeschau 2017 – Rückblick

Drei Tage Feierlaune in Altmannstein


Vergangenes Jahr haben wir die seit Jahren beliebte Veranstaltung erstmals um einen Tag verlängert – um den Samstag mit Bürgerfest und dem Wettbewerb „Das beste Dorf“. Diese Ausweitung des Programms ist bei den Besuchern so gut angekommen, dass wir in diesem Jahr die Altmannsteiner und Gäste aus der ganzen Region sogar zu einem dreitägigen Feierwochenende eingeladen haben. Den Auftakt bildete das Bürgerfest am Freitag, am Samstag folgte die nunmehr zweite Auflage des Wettbewerbs „Das beste Dorf“ mit einem fulminanten Auftritt der „Hundskrippln“ und am Sonntag die bewährte Gewerbeschau mit dem beliebten Entencup des Lionsclub Beilngries.

Wir freuen uns sehr, dass so viele Bürgerinnen und Bürger drei Tage lang mit uns gefeiert haben! Der Gewerbeverein freut sich sehr, dass wieder Altmannsteiner aus allen Ortsteilen die Gelegenheit wahrgenommen haben, miteinander zu feiern.

Ihr Thomas Riegelsberger
1. Vorsitzender vom
Gewerbeverein Altmannstein

Hagenhill ist das beste Dorf 2017


Gemütlicher Auftakt: Bürgerfest am Freitag

Nicht ganz so gut angenommen wie erhofft, wurde der Freitag des Bürgerfestes. Bei den ausstellenden Vereinen war die Anzahl überschaubar. TSV und Silbania Altmannstein sowie die KLJB Mendorf und der SV Pondorf hatten einen Stand aufgebaut. Während man bei der Silbania Steaks und Würstl erhielt, bereiteten die Mitglieder des SV Pondorf Kartoffelchips zu.

Torwandschießen war beim TSV Altmannstein angesagt und die KLJB Mendorf betrieb die „Glubbal-Brennerei“, in der Wäscheklammern beschriftet wurden. Zu Beginn waren die Frauenbundabordnungen mit rund 700 Beteiligten in das Festzelt eingezogen und feierten einen Gottesdienst im Rahmen ihrer Bezirkswallfahrt. In der Bahnhofstraße spielte griechische Musik. Die Stimmung war prächtig und die Gäste tanzten begeistert den Sirtaki mit.

Auf dem Festgelände heizte das Duo „2unplugged“ den Besuchern ein. Der Auftritt der Silbania-Jugend und einer Tänzerin waren die weiteren Programmpunkte des Abends.

Umkämpfter Titel: Wettbewerb „Das beste Dorf“ am Samstag

Am Festsamstag waren im großen Zelt fast alle Plätze besetzt, als man wieder das beste Dorf der Marktgemeinde suchte. Sechs Teams beteiligten sich heuer an dem Wettbewerb. Titelverteidiger Ried trat mit einer fusionierten Mannschaft aus den Ortschaften Laimerstadt und Ried als „LaimersRied“ an, schied aber bereits in der Vorrunde aus. Mit Maßkrugstemmen und Quizfragen wurden die Teilnehmer der Halbfinales ermittelt. Altmannstein, Pondorf, Steinsdorf und Hagenhill konnten sich dafür qualifizieren. In der zweiten Runde war dann Treffsicherheit beim Nagelwettbewerb angesagt. Die Altmannsteiner und die Hagenhiller setzten sich dabei durch und erreichten das Finale. Einen Tennisball galt es hier in ein Fass zu werfen. Angefeuert durch zahlreiche Fans der Dorfmannschaften, ging es in die Verlängerung, da es nach den Würfen aller Mannschaftsmitglieder unentschieden stand. Hagenhill gewann schließlich den Siegerpokal und bekommt für ein Dorffest 150 Liter Bier, Essen und eine Blaskapelle gesponsert. Als Trostpflaster gab es für Platz zwei 100 Liter Bier.

Ebenfalls am Festsamstag spielte mit den „Hundskrippln“ die regionale Spitzenband auf. Mit ihren überwiegend bayerischen Songs sorgten sie für eine ausgelassene Stimmung im Festzelt. Die begeisterten Besucher tanzten auf den Bänken, klatschten im Rhythmus mit und sangen bekannte Songs nach.

Bewährt und beliebt: Gewerbeschau am Sonntag

Der Festsonntag begann mit einem Gottesdienst im Zelt. Im Anschluss spielte die Hagenhiller Blasmusik zum Frühschoppen. Ab Mittag standen die Gewerbeschau und der Kunsthandwerkermarkt im Mittelpunkt. Auch das beliebte Entenrennen wurde mit dem Lions Club Beilngries wieder durchgeführt.

Zahlreiche Gewerbetreibende und Handwerker hatten ihre Stän-de aufgebaut und präsentierten ihre Leistungen. Vom Hexenbesenbinder über den Kunstschnitzer bis zum Airbrushmaler war eine breite Angebotspalette bei den Handwerkern vertreten. Bei den Gewerbetreibenden konnte man zum Beispiel Autos, Traktoren oder Geräte für die Holzbearbeitung besichtigen.

Mit Spannung warteten viele Zuschauer schon auf den Start der Entenrennen. Knapp 30 Enten wurden beim Sponsoren-Entenrennen in die Schambach gelassen. Als Schnellste kam die Ente der Gaststätte „Zur alten Brauerei“ in Hexenagger ins Ziel. Zur Schönsten wurde die Sponsorenente der Donau Immobilen GmbH gekürt. Für beide Sponsoren gab es je eine Flasche Hugo. Knapp 2.500 Enten nahmen schließlich am 7. Altmannsteiner Entencup teil. Beobachtet von Bürgermeister Norbert Hummel und Bundestagsabgeordnetem Reinhard Brandl, moderierte Roland Balzer das spannende Rennen.

Preisverleihung: die Gewinner von Entencup & Laufzettelwettbewerb

Die Ente von Günter Müller aus Altmannstein mit der Nummer 2.553 erreichte als Erste das Ziel. Müller erhielt einen Gutschein für ein Wochenende für zwei Personen in einem Drei-Sterne-Hotel in Burgeis. Der Fernseher als zweiter Preis ging an die Ente mit der Startnummer 2.333. VIP-Karten für ein Heimspiel des FC Ingolstadt gab es für Ente 566 als dritten Preis.

Beim Laufzettelwettbewerb wurden am Abend ebenfalls die Gewinner gezogen. Einkaufsgutscheine im Wert von 100 Euro erhielt Peter Müller aus Steinsdorf, eine Aktentasche für Platz zwei Ahmadi Bashir, die Sporttasche als dritter Preis Jennifer Weiner. Das Championsleague-Trikot von ERC-Spieler Benedikt Schopper ersteigerte Rainer Banzer für 175 Euro. Zum Festausklang spielte die Schambachtaler Blaskapelle. Ehrengast Reinhard Brandl (MdB) dankte den Verantwortlichen des Gewerbevereins für ihr Engagement. Vom „Schambachtaler“ als Gutscheinwährung war der Abgeordnete ganz begeistert.

Gewerbevereinsvorsitzender Thomas Riegelsbeger bedankte sich für die Unterstützung bei der Durchführung des Bürgerfestes und der Gewerbeschau. Sein Dank galt neben den Mitgliedern des Gewerbevereins auch der Gemeinde Altmannstein und den vielen freiwilligen Helfern.

Ein Beitrag aus dem Altmannsteiner Anzeiger 2017, Ausgabe 3 (mby).


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